Der Tarot ist ein Kartenspiel mit unbekannter Herkunft, das zu Beginn des 16. Jh. nach Europa gelangt ist. Das „Smith-Waite-Tarot-Deck“* besteht aus einer symbolischen Bilderwelt. Hierin finden wir märchenhafte Gestalten von Figuren, Personen und Situationen, die Illustrationen von Märchen, Sagen und Legenden sein könnten.
So wie Märchen im Märchenland, in unbekannter Zeit (Es war einmal...) spielen, zeigen auch die Bilder des Tarot eine andere, eine innere, emotionale Welt. Eine Welt die in uns existiert unabhängig davon ob und woran wir glauben.
Eine sehr gute, ausführliche Darstellung der Geschichte des Tarot findest du bei wikipedia
* Das Deck wurde von der amerikanischen Künstlerin Pamela Coleman Smith in Zusammenarbeit mit dem Mystiker Athur Edward Waite geschaffen. Der Verleger Rider & Son brachte es 1910 heraus.
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Wenn Situationen undurchschaubar, Beziehungen zwischen Menschen getrübt sind, jemand zu keiner Entscheidung findet oder Perspektiven unscharf sind, besteht Klärungsbedarf.
Fragen und Probleme sind immer sehr persönlich, jeder sieht die Welt mit seinen Augen.
Ein Klärungshelfer unterstützt andere darin eigene Antworten zu finden, den Blick für sich selbst zu klären. Er sagt anderen nicht wie sie sind oder zu sein haben.
Klärung ist vom Prinzip her ein selbstdiagnostischer Prozess. Jeder ist und bleibt für sich selbst verantwortlich. Klärungshilfe ist keine Psychotherapie sondern Beratung, also Anleitung zur Selbsthilfe.
Klärungshilfe ist psychologische Beratung und keine Psychotherapie.
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Die „Klärungshilfe mit Tarot“ versteht sich als psychologische Beratung, die die Bilder des Tarot als Hilfsmittel im Klärungsprozess nutzt. Der Klärungshelfer bedient sich hierbei ausschließlich psychologischer und psychotherapeutischer Methoden.
Im Klärungsprozess werden die Bilder des Tarot als projektives und assoziatives Verfahren genutzt, als Spiegel innerer und äußerer Prozesse. Das Tarotbild wird als ein sichtbares Gleichnis zur eigenen Situation erlebt. Der Tarot unterstützt den fragenden Menschen bei seiner Suche, indem er ihm Bilder seiner inneren Welt anbietet.
Die „Klärungshilfe mit Tarot“ unterscheidet sich somit deutlich vom (esoterischen) „Kartenlegen“. Die Karten werden nicht (nach mystischer, esoterischer „Überlieferung“) erklärt, sondern der Fragende wird in seinem eigenen Klärungsprozess begleitet und unterstützt.
Wichtig hierfür ist nur Neugier auf die eigenen Prozesse und Offenheit für die Bilder des Tarot.
Auch in meinen Psychotherapien greife ich gelegentlich auf den Tarot zurück.
Die „Klärungshilfe mit Tarot“ erstellt keine Horoskope und benutzt auch ansonsten weder esoterische noch okkulte Methoden! |